Humboldt-Gremberg

Der Stadtteil Humboldt-Gremberg gehört zu den östlich gelegenen Stadtteilen Kölns im rechtsrheinischen Stadtbezirk Kalk, angrenzend an die Stadtteile Kalk, Vingst, Ostheim, Poll und Deutz. Es handelt sich um ehemals zwei Stadtgebiete, welche zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingemeindet wurden. So gehört Humboldt bereits seit dem Jahr 1888 und Gremberg seit 1910 zur Stadt Köln. Im Jahr 1975 wurden die beiden ehemaligen Bezirke zu einem Stadtteil zusammengelegt. Durch die zahlreichen nahegelegenen Fabriken war Humboldt-Gremberg stets ein Arbeiterviertel, was durch das Schließen verschiedener Fabriken in den 1980er Jahren in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aufgrund dessen und bedingt durch den hohen Bevölkerungsreichtum mit ca. 15.000 Einwohnern rückte der Stadtteil in den „Förderfokus“ der Stadt Köln.

Heute ist das Stadtbild geprägt durch sanierte Nachkriegsbauten sowie gut erhaltene Mietwohnhäuser. Humbold-Gremberg ist eine gut erschlossene Gegend mit guten Anbindungen in die Kölner Innenstadt und der fußläufigen Erreichbarkeit des Stadtteils Kalk mit den Köln Arcaden. Interessant ist der Stadtteil darüber hinaus durch verschiedene Prägungen wie die einerseits dort ansässige Fachhochschule für Medien- und Informationstechnik und andererseits das Forsthaus im Gremberger Wäldchen.